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Projektmanagement zwischen Idee und Produkt

Projektmanagement zwischen Idee und Produkt

Eine neue Streaming-Plattform zu entwickeln, fühlt sich immer ein wenig nach Pionierarbeit an. Am Anfang liegt meist nur ein grober Anforderungskatalog vor – genug, um eine Richtung zu erkennen, aber weit entfernt von einem fertigen Plan. Genau an diesem Punkt beginnt unsere Aufgabe bei Sport.Media.Net: Wir verbinden Kunden, Entwickler und Visionen zu einem Projekt, das Schritt für Schritt Form annimmt. Projektmanagement bedeutet für uns dabei weit mehr als Planung: Es gilt, Komplexität überschaubar zu machen und eine Vision durch viele kleine, sorgfältige Schritte Wirklichkeit werden zu lassen.

Unsere Arbeit beginnt schon vor dem offiziellen Kickoff

Noch vor dem ersten gemeinsamen Kickoff analysieren wir die Anforderungen an die Plattform, strukturieren Fragestellungen und Erwartungen, identifizieren Abhängigkeiten und skizzieren ein erstes Zielbild für ein Minimum Viable Product (MVP), das – in unserem Beispiel – in sechs Monaten live gehen soll.

Im Kickoff trifft Theorie dann auf Praxis: Erwartungen werden abgeglichen, Details geschärft, gemeinsame Ziele definiert. Entscheidend ist, dass am Ende alle dasselbe Bild vor Augen haben. Und das darf und sollte im Kickoff auch mehrfach hinterfragt werden. Im Anschluss beginnt eine unverzichtbare und sehr gründliche Nachbereitung: Was im Termin entschieden wird, halten wir präzise fest – nicht als formale Pflicht, sondern als dokumentierte Grundlage, auf die wir auch Monate später noch zurückgreifen können. Deshalb lassen wir die Nachbereitung stets von allen Beteiligten freigeben. Diese Klarheit schützt Projekte zuverlässig davor, sich zu verzetteln.

Technische und organisatorische Deepdives vor Entwicklungsstart

In der Regel folgen bei digitalen Projekten, wie der Entwicklung einer Streaming-Plattform, nach dem Kickoff noch ein technischer Deepdive oder weitere Abstimmungstermine, um noch offene Fragen, Zugänge und mögliche Fallstricke oder technische Herausforderungen zu klären. Auch hier gilt: Nachbereitung und die Freigabe eines gemeinsamen Verständnisses sind Pflicht.

Erst danach geht es in den Deepdive mit dem Entwicklerteam, mit erneuter gemeinsamer Erörterung aller Punkte. Auf dieser Basis entstehen ein belastbarer Zeitplan und Tickets – die wir als Project Lead im Blick behalten.

Mit dem Entwicklungsstart wird das Projekt lebendig

Je nach Umfang und Entwicklungsmethode finden die gängigen Regeltermine der agilen Entwicklung statt – Dailies, Refinements, Reviews etc. Diese dienen dazu, stetig alle Beteiligten auf dem Laufenden zu halten und auf Anpassungen sowie Herausforderungen schnell reagieren zu können.

Überraschungen gehören dazu

Technische Hürden, neue Erkenntnisse, unerwartete Umwege: Ein Projekt ganz ohne unvorhersehbare Herausforderungen haben wir bisher nicht erlebt. Entscheidend ist, wie man damit umgeht. Wir bei [Sport.Media.Net](http://sport.media.net/) arbeiten von Anfang an vorausschauend und lösungsorientiert und sorgen für ein dauerhaft gemeinsames Verständnis aller Beteiligten. So lassen sich neun von zehn Probleme bereits früh erkennen, beheben oder sogar ganz vermeiden.

Nach rund drei Monaten steht der erste MVP

Die Idee wird zum Produkt: Kunden testen den von den Entwicklern bereits dokumentiert geprüften MVP. Anpassungen gehören dazu – wo z.B. stockt die User Journey, was müssen wir optimieren? Gleichzeitig aber braucht es in dieser Phase ein gutes Augenmaß – zu späte, nicht zwingend notwendige Änderungen können den geplanten Launch gefährden.

Nach der finalen Kundenfreigabe laufen die letzten Schritte bis zum Go-live dann meist eher unsichtbar ab, bleiben jedoch anspruchsvoll: Nochmaliges Testing, Store-Einreichung, Test durch den Store-Betreiber selbst. All das kostet viel Zeit, manchmal sogar Monate – was von uns von Beginn an einkalkuliert wird.

Live-Testing und Performance nach Live-Gang

Erst wenn all diese Schritte abgeschlossen sind, geht die Plattform im 6. Monat live. Danach testen wir erneut unter realen Bedingungen, beobachten die Performance und optimieren weiter. Denn ein Produkt lebt und entwickelt sich – auch nach dem Start.